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Forschungstaucherausbildung mit der GOOR-II

In dieser Woche fand ein Teil der 18. Rostocker Forschungstaucherausbildung gemeinsam mit der GOOR-II am Riff-Nienhagen statt.

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In dieser Woche geht der 18. Rostocker Forschungstaucherkurs in die Endphase: das sind noch mal 2,5 Wochen Ausbildung auf der Ostsee vor Warnemünde.

Es sind wieder 12 Teilnehmer (Studenten, Angestellte und selbständige Unternehmer) aus Rostock, Rügen, Stralsund (Ozeaneum), Berlin und Lübeck dabei, die später in wissenschaftlichen Projekten tauchen wollen. Die Prüfung wird am 28. und 29. Juni nach insgesamt 8 Wochen Theorie-, Schwimmhallen und Praxisausbildung von der Prüfungskommission der BG Bau abgenommen. Wenn alle 12 Kandidaten bestehen, würden dann nach 17 Jahren auch genau die 200. erfolgreiche Prüfung in Rostock stattfinden. Ein Erfolg, der insbesondere durch die enge Zusammenarbeit von Ausbildern, Wissenschaftlern, Medizinern und anderen Fachleuten aus den bei der Ausbildungsmaßnahme kooperierenden Einrichtungen (Uni-Rostock, Institut für Ostseeforschung Warnemünde, Landesamt für Kultur und Denkmalpflege MV) zustande kommt. Einige Bestandteile der Forschungstaucherausbildung sind inzwischen in die Masterausbildung der Studiengänge Aquakultur und Meeresbiologie an der Universität Rostock integriert.

Die Ostseeausbildung stellt noch einmal eine besondere Herausforderung für die künftigen UW-Forscher dar. Die Erfahrungen der Freiwassertauchgänge im Binnensee werden jetzt ergänzt durch Tauchen bei Seegang, Wind, Wellen und Strömung und in Wassertiefen bis 30m. Das Forschungstauchzentrum an der Universität Rostockneues Fenster bietet eine qualitativ hochwertige Ausbildung und dazu gehört, dass die Kursteilnehmer künftig unter allen zugelassenen Einsatzbedingungen wissenschaftlich unter Wasser arbeiten können. Für die Ostseeausbildung stand in den letzten Jahren immer der Universitäts-
forschungskutter GADUSneues Fenster zur Verfügung - das nunmehr älteste noch aktive Forschungsschiff Deutschlands.

In diesem Jahr ergabt sich die Gelegenheit, einige Tage gemeinsam mit der GOOR IIneues Fenster auf der Ostsee und speziell am Riff-Nienhagen arbeiten zu können. Die GOOR II ist aktuell das jüngste Forschungsschiff Deutschlands. Es wird privat betrieben und wird speziell für Aufgaben der UW-Archäologie in MV eingesetzt. Das Schiff wurde erst am 24.5.2012 in Saßnitz in Dienst gestellt.
Das Schiff wurde nach den Bedürfnissen von wissenschaftlichen Tauchern und Wissenschaftlern und für Messfahrten (Side-Scan-Sonar, ROV, UW-Prodi usw.) ausgebaut. Es ist bei einem vorhandenen Tiefgang von 2.10 m vor allem vor Anker recht stabil und bietet für das o.g. Aufgabenspektrum genug Platz an Bord. Aufgrund des geringen Tiefgangs und der Größe können Projekte von beliebigen Yachthäfen aus gefahren werden. Es entfallen lange Anfahrten. Die so eingesparte Zeit kommt der effektiven Arbeitszeit zugute.

Wir wünschen allen Forschungstaucher-Azubis viel Erfolg für ihre Prüfung und der Besatzung der GOOR-II immer eine Hand breit Wasser unter dem Kiel.

News vom 22.06.2012 I geschrieben von Uwe Friedrich

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